Trainerinnen
Daniela Lettang
Diana Dossinger
Trainingszeiten :
Mittwochs um 18:45 Uhr
Am Ende der Basisausbildung steht idealerweise die offizielle Begleithundprüfung (BH-Prüfung) oder Teamtest Prüfung( mehr Infos Unten auf dieser Seite).
Im Alltag wird sie häufig noch als „Hundeführerschein“ bezeichnet.
Ablegen kann man sie ausschließlich in Vereinen, die dem Verband für das Deutsche Hundewesen e. V. (VDH) angeschlossen sind. Für viele Hundesportarten ist sie eine grundlegende Voraussetzung. Und ganz ehrlich: In der heutigen Zeit sollte sie eigentlich für jeden Hundehalter und Hund selbstverständlich sein – egal, ob man auf dem Land oder mitten in der Stadt lebt.
Die BH-Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im Theorieteil muss der Hundeführer grundlegendes Wissen über das Halten und Führen eines Hundes nachweisen. Der praktische Teil baut direkt auf der Basisausbildung auf.
Zunächst zeigt der Hund auf vertrautem Übungsgelände nach einem festgelegten Ablauf, dass er kontrolliert mit und ohne Leine „bei Fuß“ laufen kann – inklusive verschiedener Geschwindigkeiten, Winkeln und Kehrtwendungen. Außerdem muss er auf Kommando sitzen oder liegen bleiben sowie zügig zu seinem Menschen zurückkommen. Ebenso wird geprüft, ob sich der Hund in einer Menschengruppe entspannt und unbefangen zeigt.
Im zweiten Teil der praktischen Prüfung, dem sogenannten Verkehrsteil, wird das Verhalten des Hundes im Alltag getestet. Dazu gehört sein Auftreten gegenüber Passanten, Autos, Radfahrern, Joggern und natürlich auch anderen Hunden.
1. Alter des Hundes
Dein Hund muss mindestens 15 Monate alt sein, um antreten zu dürfen.
2. Sachkundenachweis des Hundeführers / der Hundeführerin
Vor Prüfungsbeginn muss ein Sachkundenachweis vorliegen.
Ohne diesen Nachweis ist eine Teilnahme nicht möglich.
3. Keine Hilfsmittel während der Prüfung
Die komplette Prüfung muss ohne Leckerlis, Spielzeug oder andere Lockmittel absolviert werden.
4. Zugelassenes Halsband
Erlaubt ist ein einfaches, einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, das nicht zugezogen werden kann.
Alternativ darf ein normales handelsübliches Halsband genutzt werden.
5. Maulkorbpflicht bei Auflagen
Falls der Hund eine behördliche Auflage (z. B. Maulkorbpflicht) hat, gilt diese auch im Verkehrsteil der BH – weil er sich dort in der Öffentlichkeit bewegt.
6. Kennzeichnungspflicht
Jeder Hund, der vorgeführt wird, muss gechippt oder tätowiert sein.
7. Vereinsmitgliedschaft
Teilnehmende müssen zum Zeitpunkt der Prüfung Mitglied beim Sporthundeverein Kirrlach oder einem vergleichbaren angeschlossenen Hundeverein (SV /Swhv etc.) sein.
Falls du noch in keinem Verein bist:
→ Du musst mindestens drei Monate vor der Prüfung Mitglied beim Sporthundeverein Kirrlach werden.
→ Der Verein beantragt dann rechtzeitig eine Kombi-Leistungsurkunde beim SwhV.
Ohne diese kann die BH nicht durchgeführt werden.
8. Kosten
Die Prüfungsgebühr sowie die Kosten für die Erstausstellung der Leistungsurkunde bzw. ggf. ein Ergänzungsblatt trägt der/die Teilnehmer/in.
Die Gebühr ist bei der Anmeldung fällig.
Wichtig: Bei Nichtbestehen wird die Gebühr nicht erstattet.
Wer mit seinem Hund in den Hundesport einsteigen möchte, beginnt meist mit der Begleithundeprüfung.
Diese Prüfung ist nicht nur Voraussetzung für viele weitere sportliche Aktivitäten mit dem Hund, sondern auch ein wichtiger Baustein in der verantwortungsvollen Hundeausbildung.
Bevor die praktische Prüfung abgelegt werden darf, ist der Nachweis der Sachkunde erforderlich.
Warum ist die Sachkundeprüfung wichtig?
Die theoretische Sachkundeprüfung stellt sicher, dass Hundehalterinnen und Hundehalter über grundlegendes Wissen rund um Haltung, Erziehung und Gesundheit des Hundes verfügen.
Dieses Wissen ist entscheidend, um eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung aufzubauen,
Missverständnisse zu vermeiden und das Tier sicher durch den Alltag und den Hundesport zu führen.
Die bestandene Prüfung zeigt Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Hund – sowohl gegenüber dem Tier als auch gegenüber der Gesellschaft.
In manchen Fällen wird die Sachkundeprüfung auch von Behörden als offizieller Nachweis anerkannt.
Inhalte der Sachkundeprüfung
Die schriftliche Prüfung umfasst typischerweise folgende Themen:
Grundlagen der Hundehaltung, Pflege und Fütterung
Erkennen und Vorbeugen von Krankheiten
Verhalten des Hundes sowie Grundlagen der Erziehung und Ausbildung
Rechte und Pflichten von Hundehalterinnen und Hundehaltern
Inhalte aus der Prüfungsordnung für die Begleithundeprüfung
Wer kann teilnehmen?
Die Teilnahme steht allen offen, die sich auf die Begleithundeprüfung vorbereiten möchten. Auch Jugendliche dürfen die Prüfung ablegen – in vielen Fällen stehen hierfür altersgerechte Fragebögen zur Verfügung. In der Regel ist eine Mitgliedschaft in einem Hundesportverein Voraussetzung.
Ablauf und Abschluss
Die Sachkunde wird in Form einer schriftlichen Prüfung abgefragt – meist als Multiple-Choice-Test.
Nach erfolgreichem Bestehen erhalten Teilnehmende eine Hundeführer-Lizenz oder ein vergleichbares Zertifikat. Dieses ist in der Regel unbegrenzt gültig und berechtigt zur Teilnahme an der praktischen Begleithundeprüfung.
Hier geht es zu den verschiedenen Fragebögen für die Sachkundeprüfung:
Für Erwachsene
Lösungen für Erwachsene
Für Jugendliche
https://swhv.de/fileadmin/swhv.de/Dokumente/Formulare_und_Texte/Basis/BH_Fragenkatalog_fuer_Jugendliche.pdf
Test Lösungen für Jugendliche
Die neue Prüfungsordnung gültig ab Januar 2025
gegenüberstellung Alt/Neu/zusätzlich